DATEV bleibt das System der Kanzlei. Was Mandanten liefern können, ist vorbereitete Qualität: Umsätze und Belege so aufbereitet, dass die finale Kontierung und der DATEV-Lauf weniger Such- und Korrekturaufwand brauchen.
Was „vorbereitet“ vor DATEV heißt
Mandanten sollten liefern bzw. im gemeinsamen System bereitstellen:
- Aktuelle Bankumsätze der Periode
- Belege, soweit vorhanden, den Umsätzen zugeordnet
- Liste offener Punkte (fehlend, unklar, nachzureichen)
- Kurzen Kontext zu bekannten Sonderfällen (Payment-Sammler, Projekte) – ohne steuerliche Selbstbewertung zu erzwingen
Nicht nötig: selbst DATEV zu bedienen oder die Kanzlei zu ersetzen.
Checkliste für Mandanten (vor Übergabe)
- [ ] Alle relevanten Konten der Periode importiert
- [ ] Offensichtliche Zuordnungen erledigt
- [ ] Fehlende Belege markiert oder angefordert
- [ ] Privat/geschäftlich getrennt, wo Mandantenstruktur das verlangt
- [ ] Steuerberater hat Zugriff auf denselben Stand
- [ ] Keine „fertigen“ Behauptungen bei unklaren Sammlern
Vertiefung: DATEV-fertig vorkontieren · Was ist Vorkontierung? · Praxis DATEV-Export und Korrekturen.
Rolle der Kanzlei
Die Kanzlei prüft, kontiert final und exportiert nach DATEV. Rückfragen sollten gezielt sein – weil Lücken schon sichtbar sind. Dazu: Weniger Rückfragen in der Steuerkanzlei.
Ablauf mit AvoTax
- Import und Matching im Mandanten
- Lücken und Dokumentenanfragen
- Kanzlei-Rolle prüfen lassen
- Finaler DATEV-Lauf in der Kanzlei
Produktanker: Vorkontierung · Buchhaltung mit Steuerberater.
Grenzen
- Keine Garantie „ein Klick, DATEV ohne Prüfung“
- Keine Historien-Migration als Erfolgsbedingung
- Qualität hängt an Disziplin – Software zeigt Lücken, schließt sie nicht magisch
Fazit
Gute DATEV-Vorbereitung ist strukturierte Vorarbeit mit ehrlichen Lücken. AvoTax testen oder als Kanzlei den Pilot starten.